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13.05.2010

Alexander Seidel - Himmelfahrt

Wo ist Jesus eigentlich an Himmelfahrt hin? Mit dieser Frage bringen Schüler in schöner Regelmäßigkeit ihre Relilehrer und Pfarrer ins schleudern. Zumindest dann, wenn sie sich nicht mit der ersten Antwort zufriedengeben und nachfragen: "Was heißt es denn <zu seinem himmlischen Vater>"? Ein wunderbares Spiel, das man locker eine Schulstunde lang betreiben könnte.


Viel spannender ist es, wenn ich als Relilehrer den Spieß umdrehe und zurückfrage:
"Wie stellt ihr es euch denn vor, dass Jesus nicht mehr sichtbar ist, aber dennoch uns nahe ist"
Und da kommen immer wieder ganz wunderbare kreative Gedanken. Die Schüler entwerfen da ihre ganz individuelle Vorstellung davon, wie Jesus auch heute noch bei den Menschen ist.
Von Parallelwelten ist die Rede...
von unsichtbar, wie der Wind …
… ja, aber, manchmal spüre ich ihn doch …
… ich weiß noch genau, wie das damals war, als …. Und dann kommen spannende Geschichten aus dem Leben, wo Kinder gespürt haben, dass Gott sie nicht alleine lässt.
Da merke ich, dass das stimmt, was ich heute im Himmelfahrtsgottesdienst predigen werden:
Jesus ist nicht einfach weg. "Ich bin bei euch alle Tage" - so hat ers gesagt, und das kann man nicht nur glauben, manchmal kann ichs sogar spüren.
Einen gesegneten Feiertag wünsche ich Ihnen.




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