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14.05.2010

Göring-Eckardt wünscht sich Christen fromm, frei, fröhlich und frech

Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt (Grüne) rät den Christen, die Welt auch zu genießen. Trotz Naturkatastrophen und Umweltrisiken sollten Kirchen und Christen nicht so "angestrengte Weltbverbesserer" sein, sagte die evangelische Synodenpräses am Freitag auf dem 2. Ökumenischen Kirchentag in München. In einer gemeinsamen Bibelarbeit mit Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) sagte sie, Christen könnten aufgrund der biblischen Zusage und Hoffnung fromm und frei, fröhlich und frech für die Bewahrung der Schöpfung eintreten.


Die biblische Zusage von der Herrlichkeit sei keine Einladung zum "Tanz auf dem Vulkan", sagte Göring-Eckardt. Vielmehr könnte jeder Einzelne in seinem Alltag etwas verändern und durch den eigenen Lebensstil zum Erhalt der Schöpfung beitragen.  

Minister Röttgen verglich das Handeln von Politikern mit Sisyphosarbeit, wonach auf einen Fortschritt zwei Niederlagen folgten. Zugleich gebe es die Ermutigung aus dem christlichen Glauben, sich mit der Zerstörung der Natur nicht abzufinden und gegen das Leiden der Schöpfung anzukämpfen: "Der Mensch hat keine Zukunft, wenn die Schöpfung keine Zukunft hat", sagte das katholische Regierungsmitglied. (Quelle: epd)





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