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16.05.2010

Glück und Nagel ziehen positive Bilanz des ÖKT

Die beiden Präsidenten des Ökumenischen Kirchentags in München, Alois Glück und Eckhard Nagel, haben sich am Sonntag, nach dem Abschlussgottesdienst auf der Theresienwiese, sehr zufrieden mit dem ÖKT gezeigt. Beide hoben im Münchner Kirchenradio besonders die Gottesdienstfeiern auf dem Odeonsplatz hervor.


Alois Glück und Eckhard Nagel (v.l.)

Alois Glück und Eckhard Nagel (v.l.)

Glück sei hier bewusst geworden, dass katholische und evangelische Christen nur das gemeinsame Abendmahl als einzigen Differenzpunkt hätten. Den Berichten über eine „ökumenische Eiszeit“ widersprach der ZdK-Vorsitzende Glück. Es sei wie bei einer Bergtour, bei der der letzte Teil zum Gipfel besonders anstrengend sei. Aber es sei falsch ,von Eiszeit zu reden. Er sehe eher die Gefahr, wenn die Kirchenleitungen aus Sicht der Christen Ökumene zu wenig als Aufgabe realisieren, dass es dann zu einer Entfremdung zwischen Kirchenvolk und Kirchenleitung komme. Der nächste Schritt sei, eine pastoral tragende Lösung für konfessionsgebundene Familiensituationen zu finden, so Glück. Beispielsweise, wenn bei der Taufe oder Erstkommunion des Kindes ein Elternteil nicht mitkommen könne. Vom ÖKT bleibe für die Teilnehmer die tiefe Erfahrung dieser Tage, so Glück. Für die Ökumene bleibe der Druck und der Wille weiterzumachen. Der ÖKT sei eine deutliche Botschaft in die Gesellschaft hinein, dass die Christen sich einbringen, aber notfalls auch „Stachel im Fleisch“ sein wollen. (ks)

Alois Glück und Eckhard Nagel im Interview (Münchner Kirchenradio)





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