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14.05.2010

Merk: längere Verjährungsfristen bei Missbrauch

Die bayerische Justizministerin Beate Merk hat auf dem Ökumenischen Kirchentag in München erneut für längere Verjährungsfristen bei Missbrauchsfällen plädiert. Auch müsse Missbrauch künftig als Verbrechen und nicht nur als Vergehen im Strafgesetzbuch behandelt werden, sagte Merk dem ÖKT-Radio.


Ebenso sollten die finanziellen Hilfen aufgestockt werden. Merk forderte auch einen neuen Umgang mit Sexualität. Das sei nicht nur Anstrengung der Kirche, sondern Aufgabe aller, so die CSU-Politikerin weiter. Merk äußerte sich am Freitag im Anschluss an eine ÖKT-Podiumsdiskussion zu Fällen sexuellen Missbrauchs, an der u.a. auch der Missbrauchsbeauftragte der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Stephan Ackermann, teilgenommen hat. (ph)




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